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Damen I: Wasserburg verpflichtet Katharina Kühn - 9.7.2006

Centerin will sich nach langer Verletzungspause wieder beweisen

Der TSV Wasserburg bastelt an der nächsten Meistermannschaft und hat einen weiteren Mosaikstein verpflichtet. Katharina Kühn hat beim Doublegewinner unterschrieben und besetzt den Platz, den bislang Eszter Biró inne hatte.

Katharina Kühn ist eine 1,92m große Centerin mit reichlich internationaler Erfahrung. Die 26jährige hat 31 Länderspiele bestritten und war zuletzt in Spanien bei Acis-Suli Leon aktiv. Das war in der Saison 2004/05. Seitdem, also ein Jahr lang hat die symphatische Hamburgerin wegen einer Verletzung pausieren müssen. Kühn litt gegen Ende der Saison in Spanien unter einem Fersensporn, einer chronischen Entzündung, die meist durch Überbelastung des Fußes an der Sohle entsteht.

Nach dem Jahr Pause ist die Entzündung endlich ausgeheilt und Kühn kann wieder Sport treiben. „Es ist eine sehr unangenehme Verletzung, denn man spürt die Schmerzen bei jedem Schritt im täglichen Leben“, beschreibt die Nationalspielerin ihre Erfahrungen. „Jetzt kann ich wieder richtig joggen, muss aber immer aufpassen, dass die Entzündung nicht zurückkommt. Es dauert, bis sich der Fuß wieder an die Belastung gewöhnt, aber bis zum Saisonstart sollte ich voll belastbar und fit sein.“

Darauf hofft auch Trainer Hans Brei. „Wir werden Katharina Kühn brauchen. Im Moment ist sie unsere einzige Spielerin über 1,90m. Nach der langen Verletzungspause fängt sie quasi von vorne an. Wir geben ihr sicher die Zeit, langsam in Form zu kommen. Sonst hätten wir sie nicht geholt.“ Mit Katja Munck erholt sich gerade eine zweite Nationalspielerin von einer langwierigen Verletzung. In Wasserburg vertraut man dabei voll auf das bewährte Ärzte- und Rehateam, das in den vergangenen Jahren die Damen erstklassig betreut hat.

Katharina Kühn freut sich auf die Innstadt, wo sie mit ihren Nationalmannschaftkolleginnen Munck, Ohanian und Müller zusammenspielen wird. Drei Titel in Folge verpflichten natürlich zum Erfolg, doch unter Druck setzen lassen will sie sich nicht. „In Wasserburg gibt es nach vielen Jahren den ersten größeren Umbruch. Da muss man sich erst mal zusammenfinden. Und wir haben so viel Qualität im Kader, dass wir sicher wieder um den Titel mitspielen können. Aber die Konkurrenz schläft nicht“, warnt sie mit Blick auf Marburg und Saarlouis, die kräftig aufrüsten.

Katharina Kühn wird Eszter Biró nicht nur auf dem Feld vertreten, auch beruflich schlägt sie ähnliche Wege ein. Die BWL-Studentin arbeitet gerade an ihrer Diplomarbeit zum Thema Personal- und Hochschulmarketing. Sie hofft, beim Hauptsponsor des deutschen Meisters, der Molkerei Bauer, erste berufliche Erfahrungen machen zu können. Eszter Biró hat bei Bauer bis zu ihrem Abschied gearbeitet und insgesamt fünf Titel geholt. Gegen eine ähnliche Bilanz hätte Katharina Kühn in ein paar Jahren sicher nichts einzuwenden.

Katharina Kühn

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